News

News vom 22.06.2019

Der Trend zu vegetarischen Fleischersatzprodukten ist momentan in aller Munde – auch die Kronen Zeitung berichtete über diesen Food-Trend.


Erscheinung: Kronen Zeitung

News vom 22.06.2019

Unser Lehrlingsprogramm stößt bereits auf Medienecho – Georg Marcher im Interview mit der Kleinen Zeitung

Erscheinung: Kleine Zeitung
Georg Marcher mit Lehrlingen

News vom 05.06.2019

Nachwuchs gesucht: Marcher Fleischwerke starten Lehrlingsoffensive

Villach, am 28. Mai 2019 – Die Marcher Fleischwerke, Österreichs achtgrößter Nahrungs- und Genussmittelhersteller, rüsten sich für die Zukunft: Das Familienunternehmen hat deshalb an den Standorten Linz, Oberwaltersdorf und St. Stefan im Rosental ein umfassendes Ausbildungsprogramm für Lehrlinge initiiert, das mit einem attraktiven Gehaltsschema und zahlreichen zusätzlichen „Zuckerln“ punkten kann. Im Fokus stehen dabei sowohl frühzeitige AbgängerInnen von höheren Schulen und MaturantInnen.

Oft stellt sich bereits vor oder nach der Matura die Frage: Was nun? Direkt ins Berufsleben einsteigen oder nach der Matura studieren? Es gibt aber auch noch einen dritten Karriereweg, der Berufseinstieg und Ausbildung verbindet – eine Lehre.

Um vermehrt diese Zielgruppe anzusprechen, gehen die österreichweit tätigen Marcher Fleischwerke in die Offensive und wenden sich speziell auch an frühzeitige AbgängerInnen von höheren Schulen und MaturantInnen, die Interesse an einer Karriere in der Lebensmittelverarbeitung haben: An den Standorten Linz, Oberwaltersdorf und St. Stefan im Rosental werden für die unterschiedlichsten Unternehmensbereiche Lehrlinge gesucht. Die Ausbildungsgebiete sind dabei äußerst vielfältig – von der Fleischverarbeitung und Lebensmitteltechnik über Anlagen- und Betriebstechnik und bis hin zur Mechatronik und IT-Technik.


Vielfältige Lehre im Familienbetrieb

Die Marcher Fleischwerke bieten als Familienbetrieb in dritter Generation viele Vorteile für Lehrlinge, die an der Produktion und am Vertrieb hochwertiger Lebensmittel interessiert sind. Rasche Entscheidungswege, Innovation und Tatkraft stehen im Fokus des modernen Unternehmens. Damit für jede/n BewerberIn das richtige dabei ist, haben die Marcher Fleischwerke drei Varianten der Lehrlingsausbildung entwickelt:

In der klassischen Lehre bekommen Lehrlinge zusätzlich zum/zur AusbilderIn, der verantwortlichen Fachkraft, eine/n PatIn als Vertrauensperson zugeteilt, die/der gerade in der Anfangsphase bei der Orientierung im Unternehmen unterstützt. Die breite Firmenaufstellung der Marcher Gruppe, die die gesamte Wertschöpfungskette der Fleischverarbeitung abdeckt, ermöglicht einen guten Einblick ins Geschäftsleben. Einen Blick über den Tellerrand bieten Exkursionen im In- und Ausland in andere Betriebe. Intern können Zusatzausbildungen wie z.B. der Einblick in eine EDV-Lehre angeboten werden, extern rundet z.B. ein Fleisch-Sommelier-Kurs das praxisorientierte Ausbildungsprogramm ab. Die Entlohnung über der kollektivvertraglichen Lehrlingsentschädigung und Leistungsprämien für gute Zeugnisse machen eine Lehre bei den Marcher Fleischwerken auch finanziell äußerst attraktiv. Wer noch kein/e AutofahrerIn ist, dem wird bei entsprechender Leistung außerdem der B-Führerschein bezahlt!

Wer eine Lehrausbildung und Matura machen will, kann sich für die Lehre mit Reifeprüfung entscheiden, die auch Benefits der klassischen Lehre inkludieren. Diese Variante ist an allen Standorten möglich, der Einstieg in die Matura-Vorbereitungskurse kann bereits ab dem ersten Lehrjahr erfolgen. Dabei werden die gegebenenfalls anfallenden Kosten von den Marcher Fleischwerken zur Gänze übernommen – egal ob für Vorbereitungskurse, Unterlagen oder Prüfungen. Und sollte ein Test einmal daneben gehen, müssen die Auslagen dafür nicht zurückgezahlt werden. Um den Bildungsfortschritt zu sichern, erhalten Lehrlinge während der gesamten Ausbildung professionelle Unterstützung durch ausgebildete Sozialpädagogen.

Auch wenn die Reifeprüfung bereits erfolgreich bestanden ist, können Interessierte noch Karriere mit Lehre in den Marcher Fleischwerken machen. Die Lehre nach der Matura ist vor allem für jene AbgängerInnen höherer Schulen interessant, die zwar nicht studieren, aber dennoch eine qualifizierte Ausbildung im Lebensmittelbereich erhalten wollen. Bei dieser Variante besteht die Möglichkeit einer verkürzten Lehrzeit für jene, die über den Abschluss an einer allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schule (AHS/BHS) oder auch eine andere Lehrabschlussprüfung (LAP) verfügen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit von einzelnen Fächern befreit zu werden, wenn bereits entsprechende Vorkenntnisse vorhanden sind. Einen besonderen finanziellen Anreiz für MaturantInnen bietet das erhöhte Gehalt, das auch über dem kollektivvertraglichen Mindestlohn liegt.

„Wir haben uns eingehend mit den Bedürfnissen junger Jobeinsteigerinnen und Jobeinsteiger beschäftigt und mit unseren Erkenntnissen ein flexibles Modell für die Lehre bei den Marcher Fleischwerken entwickelt. Dadurch können wir auf die unterschiedlichen Startbedingungen der Lehrlinge optimal eingehen und ihnen eine Ausbildung bieten, die ihren Wünschen und Fähigkeiten entspricht. Damit wollen wir unsere interne Ausbildungsstrategie stärken, die den Unternehmenserfolg unseres Familienbetriebs auch in Zukunft sichern soll“, betont Georg Marcher, der bei den Marcher Fleischwerken die Lehrlingsoffensive verantwortet.

Über Marcher Fleischwerke
Die Marcher Fleischwerke sind ein traditionsreiches, österreichisches Familienunternehmen, mit 90-jähriger Firmengeschichte. 1929 gegründet, wird das Unternehmen heute in dritter Generation von Norbert, Gernot und Herfried Marcher geführt und ist in den letzten Jahren zu Österreichs größtem und modernstem Schlacht- und Zerlegeunternehmen geworden. Mit einem Umsatz von 520 Mio. Euro (2017) ist die Marcher Gruppe heute der achtgrößte österreichische Nahrungs- und Genussmittelhersteller. Ausgehend von der Firmenzentrale in Villach beschäftigt die gesamte Unternehmensgruppe an insgesamt neun Standorten österreichweit rund 1.800 Mitarbeiter. Verarbeitet werden jährlich 130.000 Rinder sowie 1.000.000 Schweine, exportiert wird in 40 Länder auf vier Kontinenten.

Die Marcher Fleischwerke verfügen über zahlreiche Premiummarken: Im Fleischbereich sind dies „Styria Beef“„absolut steirisch“ sowie der Onlineshop www.fleischwerkstatt.at. Die Marken „Landhof“, „Loidl“ und „die OHNE“ decken die Feinkostschiene ab.

 

Interessierte können sich unter  https://www.marcher.at/karriere bewerben

Fotos: ©LEBZELTER PHOTOGRAPHY für Marcher Fleischwerke

 

Pressekontakt:

Mag. Sonja Vikas
+43 4242 41555-0
sonja.vikas@marcher.at

Brandenstein Communications

Christina Brandenstein
+43 1 3194101-11
christina@brandensteincom.at


News vom 28.05.2019

Unsere Fleischwerkstatt im aktuellen „Falstaff-Ranking“


Unter der Headline „Fleischeslust“ stellt die aktuelle Falstaff-Ausgabe die besten Fleischerei-Betriebe des Landes vor – unser Online-Shop www.fleischwerkstatt.at darf hier natürlich nicht fehlen! Besonders hervorgehoben werden die speziellen Rindfleischspezialitäten wie Grand Moo oder Styria Beef.



News vom 08.05.2019

Marcher Gruppe auf der HOFEX in Hong Kong


Mit einem repräsentativen Messestand präsentierten sich die Marcher Fleischwerke Anfang Mai auf der größten Asiatischen Lebensmittel-Messe HOFEX in Hong Kong. Das breite Sortiment, das auch speziell auf den asiatischen Markt zugeschnitten ist, fand großen Anklang wie die Marcher Export-Key-Accounts Daniel Radkohl und Martin Klanner zu berichten wussten.



News vom 21.2.2019

Optimal ist eine weltweite Verwertung

Warum Österreichs größter Fleischverarbeiter Pfoten nach China und Knochen nach Deutschland schickt.

Erscheinung: Kurier

News vom 21.2.2019

Neuer Landhof-Eigentümer trotzt der Handelsmacht

Neustruktur: Seit Jänner 2018 gehört Linzer Betrieb zur Kärntner Marcher-Gruppe und hat mehr Mitarbeiter als unter Vivatis.

Das Kärntner Familienunternehmen Marcher hat sich zum größten Spieler in der heimischen Schlachter- und Fleischverarbeitungsbranche gemausert. Der jüngste Zukauf betraf die Vivatis-Töchter Landhof in Linz und Loidl Salami in St. Stefan im Rosental. Diese bedeuteten Schritte Richtung Weiterverarbeitung. Was hat sich verändert? Landhof hat die Verantwortung für das Innovationsmanagement der Gruppe übernommen, sagt der geschäftsführende Gesellschafter, Norbert Marcher. Unter dem neuen Eigentümer wird der Anteil des Leihpersonals reduziert - ein Teil wird in die Stammbelegschaft übernommen. Zu den 150 Arbeitern kommen 15 bis 20 dazu. Einige Leasingkräfte brauche man aber wegen der starken Saisonalität in der Grillzeit. Synergien hätten kurzfristig "keine fünf Jobs" gekostet. Die eigenen Schlachthöfe sind überdies zum bedeutendsten Lieferanten aufgerückt: Statt eines Viertels stammen nun drei Viertel der Rohware aus der Gruppe, sagt Marcher.

Herausfordernd ist die spezielle österreichische Marktkonzentration. Die Handelsriesen Rewe und Spar bauen die eigenen Fleischverarbeitungsaktivitäten aus. "Wir müssen eigene Reibungsverluste vermeiden, also effizient arbeiten", sagt der Villacher, der zwei Mal im Monat in Linz nach dem Rechten sieht ("Wir haben einen geordneten Betrieb übernommen"). Marcher forciert daher die intensivere Zusammenarbeit der eigenen Wursterzeuger, Landhof, Loidl und Aibler. Der Fleischverbrauch sei seit Jahren stabil, so der Firmenchef. "Unser Geschäft ist eigentlich krisensicher." In wohlhabenden Gesellschaften sei von einem Fleischverzehr von 63 Kilogramm pro Person und Jahr auszugehen. "Die Fleischsorten variieren je nach Kulturkreis." Mit dem Landhof-Standort in Linz ist Marcher zufrieden. Dem Linzer Bürgermeister Klaus Luger habe er bei einem Firmenbesuch signalisiert, solange wie möglich zu bleiben. "Wir planen keine Absiedlung." Landhof wird 2018/19 (per Ende März) mit einem stabilen Umsatz von 4 7 Millionen Euro und mit Gewinn abschließen. Das war in den Jahren zuvor nicht immer so.  Die Gruppe werde konsolidiert auf 520 Millionen Euro kommen, sagt Marcher.


Erscheinung: Oberösterreichischen Nachrichten

News vom 19.2.2019

Linzer Bürgermeister Klaus Luger besucht unser Werk


Vergangenen Dienstag, 19.2., besuchte Bürgermeister Klaus Luger unser Werk und nahm an einem Betriebsrundgang teil. Bei der Besichtigung der Produktion half der Bürgermeister tatkräftig bei der Zubereitung eines original Landhof-Leberkäses mit, den er etwas später auch verkosten konnte. Im Gespräch mit Norbert Marcher begrüßte Klaus Luger das Engagement der Marcher Gruppe rund um den Standort Linz und zeigte sich erfreut, über unsere Absicht den Produktionsbetrieb „Landhof“ an dieser Adresse zu belassen.

News vom 19.02.2019

Nachhaltige Verpackung mit starkem Auftritt

Wie die FlatSkin-Verpackung die Umwelt schont.

Beim FlatSkin liegt das Fleisch auf einem Trägerkarton, der beidseitig mit umweltfreundlichen Farben bedruckt werden kann. Hier ist genug Platz für Produktinformationen und die Präsentation des Produktes. Darüber wird eine Folie gezogen, die ein Vakuum erzeugt. Durch das Verfahren kann bis zu 75 % weniger Plastik als bisher verwendet werden. Die Marcher Fleischwerke setzen bereits bei sehr vielen Produkten auf dieses Verfahren. Vor allem Steaks des Hofer-Labels „Zurück zum Ursprung“ werden ausschließlich mit dieser Verpackung angeboten, um nachhaltig zu verpacken und die Umwelt zu schonen.


News vom 09.02.2019

Marcher und das Thema Tiergesundheit

Strenge Hygienevorschriften und der Veterinärdienst sorgen für Sicherheit beim Lebensmittel Fleisch.


News vom 23.11.2018

Fleischwerkstatt ist Kärnstens bester Webshop

Im Rahmen eines Aufrufs der Wirtschaftskammer Kärntens wurden die modernsten und benutzerfreundlichsten Onlineshops gesucht. Über 70 Unternehmen haben sich dem Wettbewerb gestellt. Am 21.11. wurden im Casino Velden im Rahmen einer Gale die Gewinner gekürt.

In der Kategorie „Multichannel“ Webshop konnte die Marcher-Fleischwerkstatt die Jury überzeugen und erhielt die Auszeichnung „Gold“.

"Das Internet hat unsere Arbeits- und Lebenswelt massiv verändert. E-Commerce, das elektronische Ein- und Verkaufen, ist zu einem wichtigen Bestandteil geworden. Wer online nicht auffindbar, nicht buchbar oder eben auch nicht kaufbar ist, verliert einen der wichtigsten Vertriebswege der Zukunft“, betonte Spartenobmann Raimund Haberl in seiner Eröffnung.

 Die Marcher Fleischwerke betreiben seit 2016 die „Fleischwerkstatt“ www.fleischwerkstatt.at – einen Online-Shop mit selektierten Fleischangebot, seltenen Teilstücken und gereiften Spezialitäten. Dieses Angebot wird von erklärten Fleischliebhabern geschätzt und es ermöglicht dem Unternehmen einen direkten Kontakt zum Kunden.

News vom 13.08.2018

Wurst und Roastbeef ohne Schmerzen

Marcher schlachtet mit scharfem Gerät und beherrscht den präzisen Herzstich.

Erscheinung: Frankfurter Allgemeine Zeitung


News vom 17.06.2018

Marcher unter den Top Ten der Nahrungs- und Genussmittel Industrie

Im neu erschienenen Trend Magazin der Top 500 Unternehmen in Österreich rangiert die Marcher Gruppe auf Platz 179. In der Gruppe der Nahrungs- und Genussmittel-Hersteller liegt Marcher unter den Top Ten nach Red Bull, Leibnik-Lundenburger, Rauch, Agrana, Bergland, Vivatis und Brau Union.

News vom 02.05.2018

Der Fleischstratege

Interview Norbert Marcher für CASH - Das Handelsmagazin

Redakteur: Willy Zwerger 

Norbert Marcher hat in den letzten Jahren ein bemerkenswert kompetentes Fleischimperium inklusive Schlachthöfen, Verarbeitungsbetrieben und namhaften Markenartikeln geschaffen. CASH sprach mit ihm über Firmenzukäufe, Markenstrategien und die Bedeutung des Exports.


Herr Marcher, stehen nach dem Ankauf von einigen namhaften fleischverarbeitenden Betrieben wie Blasko, Aibler, Landhof und Loidl weitere Übernahmen am Plan?

Mit dem Kauf von Aibler und Blasko hat sich uns eine gute Gelegenheit geboten, erstmals in die Herstellung von Fertigprodukten einzusteigen. Durch die Schließung der Wertschöpfungskette eröffnen sich durchaus interessante Optionen: Vom Rohstoff weg bis hin zum fertigen Produkt können die Maßstäbe für alle Verarbeitungsstufen effizient, durchgängig und autark festgelegt werden. Und zudem sind auch Synergien in der Lieferkette gegeben. Landhof und Loidl zu erwerben, hat weitere Möglichkeiten in der Spezialisierung des Herstellungsprozesses gebracht und speziell mit Loidl das Sortiment weiter abgerundet. Um Ihre Frage zu beantworten, es sind aktuell keine weiteren Zukäufe geplant.

Was passiert mit den Marken? Blasko und Aibler sind offensichtlich verschwunden, bleiben Landhof und Loidl?

Hier muss ich Ihnen widersprechen: Blasko ist unter der Marke "Feines am Tisch" im LEH und C&C gelistet, Aibler war bei unserer Übernahme eine Marke, die ausschließlich im führenden Diskont als solche auftritt und daran hat sich nichts geändert. Allerdings hatten beide Marken nicht das Potenzial, das Landhof und Loidl haben - d.h. selbstverständlich bleiben Landhof und Loidl als Marken erhalten und werden von uns gestärkt.

Was passiert mit der Landhof-Schiene "die OHNE"? Möchten Sie diese aufrechterhalten bzw. sogar weiter ausbauen?

Das fleischlose Aufschnitt-Sortiment und seine Bedeutung sind für uns zugegebener Weise eine Neuheit. Landhof war damit Pionier und ist auch heute in Österreich in diesem Nischensegment unangefochtener Marktführer, sowohl qualitativ als auch mengenmäßig. "Die OHNE" ist eine extrem erfolgreiche Marke und unsere Produktentwickler werden hier ständig Innovationen auf den Markt bringen.

Unter welchen Marken sind Sie im LEH gelistet?

Feines am Tisch, Aibler, Landhof, Loidl, die OHNE.

Gibt es bzw. wird es eine Marke namens Marcher geben?

Wir haben im Fleischbereich die Marcher Fleischwerkstatt, unseren Onlineshop. Premium-Artikel aus diesem Sortiment werden auch unter Marcher Fleischwerkstatt dem LEH angeboten bzw. auch von diesem gewünscht. Marcher als Markenname für Feinkost- und Convenience-Produkte wird nicht forciert, dass in der Kommunikation hinter all unseren Marken die Marcher Fleischwerke stehen, ist durchaus gewollt.

Wie interessant ist für Sie der Export?

Im Fleischbereich hat für uns der Export eine große Bedeutung. Es ist elementarer Teil unserer Geschäftspolitik, jedes Teilstück dort zu vermarkten, wo es die größte Nachfrage hat. Unsere Exportquote liegt bei über 50 Prozent. Wir exportieren in mehr als 40 Länder auf vier Kontinenten. Im Feinkost-Bereich ist es vergleichsweise schwieriger, im Ausland Fuß zu fassen, dennoch sind alle vier Betriebe auch im Export erfolgreich tätig. Wir erwarten uns von den bestehenden Kontakten aus dem Fleischbereich eine zusätzliche Belebung des Exportgeschäfts.

Mit wie vielen Bauern arbeiten Sie zusammen?

Wir haben rund 16.000 Vertragsbauern, von denen wir Tiere beziehen.

Wie schaut das Verhältnis Schweine- zu Rindfleisch aus?

Durch die große Bedeutung des Wurst- und Schinkensortiments ist der Gesamtverzehr von Schweinefleisch in Österreich ca. dreimal so groß wie jener von Rindfleisch. Die österreichischen Bauern produzieren geringfügig mehr Schweinefleisch, aber ca. um 50 Prozent mehr Rindfleisch, als im Inland verzehrt wird. Wir verarbeiten in etwa doppelt so viel Schweinefleisch wie Rindfleisch, was ziemlich genau der Relation der landwirtschaftlichen Produktion entspricht.

News vom 02.05.2018

Wir halten nichts davon, sich Trends dogmatisch zu unterwerfen.

Interview Norbert Marcher für Landwirt

Redakteurin: Karin Ch. TAFERNER

Die Marcher Fleischwerke sind Österreichs größtes Schlacht- und Zerlegeunternehmen. Im LANDWIRT Interview spricht Geschäftsführer Norbert Marcher über Qualitätsprogramme, neue Vermarktungswege und europäische Markteinflüsse auf den Rindfleischmarkt.

Vor drei Monaten haben Sie in Oberösterreich die Wurst- & Schinkenproduzenten Landhof und Loidl übernommen. Der Verkäufer Vivatis nannte als Gründe für den Verkauf die Marktsituation mit Überkapazitäten, starken Verdrängungswettbewerb sowie nationalen und internationalen Kostendruck. Das schreckte Sie nicht ab?

Es stimmt, dass in der österreichischen Fleischwirtschaft auf allen Stufen - der Schlachtung, der Zerlegung und der Verarbeitung - Überkapazitäten bestehen. Insofern ist klar, dass starker Wettbewerb herrscht. Grundsätzlich wirkt sich Wettbewerb positiv als Anreiz aus, Innovationen und Effizienz zu steigern, und dient damit der österreichischen Fleischwirtschaft und der Gesellschaft im Allgemeinen.

Wo sehen Sie das Potenzial in diesen Marken?

Grundsätzlich sehen wir uns als Dienstleister sowohl an der Landwirtschaft wie auch an unseren Kunden und am Konsumenten. Zu unseren Kunden zählen Unternehmen aus dem Gewerbe, der Industrie, des Lebensmitteleinzelhandels, des Lebensmittelgroßhandels, des Diskonts sowie der Systemgastronomie. Unsere Produkte gelangen unter einer Handelsmarke oder auch unter unseren Eigenmarken auf den Markt. Mit Landhof und Loidl haben wir zwei starke traditionelle Marken dazu gewonnen, die für hochwertige, österreichische Veredelung stehen.

In Ihrem Online-Shop unter www.fleischwerkstatt.at bieten Sie seit einem Jahr unter anderem Teilstücke an, die es im Lebensmitteleinzelhandel selten gibt. Gibt es ausreichend Nachfrage nach Fleisch aus dem Internet?

Es gibt eine starke Community, die Fleisch als sehr wertvolles Lebensmittel sieht, gerne kocht und sich über Besonderheiten im Sortiment, selektierte Teilstücke, ausreichend gereifte Steaks freut - für uns ist die Fleischwerkstatt eine sinnvolle Ergänzung zum Hauptgeschäft, eine Möglichkeit direkt mit den Endkunden in Kontakt zu treten und ihre Bedürfnisse besser zu verstehen und zu erfüllen.

Wie schätzen Sie das Wachstumspotenzial für den Online-Handel mit Rindfleisch in den nächsten Jahren ein?

Ich liege sicher nicht falsch mit der Annahme, dass sich der Online-Handel insgesamt verstärken wird. Ob das explizit für Rindfleisch deutlicher spürbar sein wird als für andere Produkte, kann ich nicht beantworten.

Sie schlachten derzeit 130.000 Rinder an vier Standorten in Österreich. Können Sie Ihren Bedarf an Rindfleisch aus heimischer Produktion decken?

Über unsere Eigenschlachtungen hinaus beziehen wir im Ausmaß von zehn bis zwanzig Prozent auch noch Schlachtkörper von anderen Schlachtbetrieben.

Geht es um Mengen oder Qualitäten, die Sie nicht bekommen?

Wir nehmen grundsätzlich alle Tiere von unseren bäuerlichen Partnern kurzfristig an - nicht immer stimmen die Angebotsmengen der einzelnen Kategorien und Qualitäten mit dem Bedarf unserer Kunden zum jeweiligen Zeitpunkt überein. Um trotz der relativ kurzen Haltbarkeit von Frischfleisch alle Kunden möglichst immer zu hundert Prozent zu bedienen, kaufen wir auch gezielt Schlachtkörper zu.

Wie beurteilen Sie die österreichische Rindfleischqualität?

Die österreichische Rindfleischproduktion ist an die natürlichen Produktionsbedingungen gut angepasst. Unsere Hauptrasse, das Fleckvieh, liefert eine auch international anerkannt gute Genussqualität. Durch diverse Kreuzungen und die immer noch vorhandene Rassenvielfalt und das ebenso bei Rindfleisch breite Spektrum an Differenzierungsmöglichkeiten gibt es im Gegensatz zu Geflügel oder Schweinefleisch ausreichend Möglichkeit unterschiedliche Geschmackspräferenzen zu bedienen.

Wo gibt es aus Ihrer Sicht Verbesserungspotenzial?

Die Angebotspalette aus der österreichischen Viehwirtschaft ist aus meiner Sicht breit genug. Dass sich die Viehwirtschaft laufend darum bemüht und sich auch bemühen sollte, die wirtschaftliche Optimierung auf den einzelnen Betrieben voranzutreiben, unterscheidet sie nicht von anderen Geschäftszweigen. Wir halten nichts davon, sich verschiedenen Trends dogmatisch zu unterwerfen. Durch unsere überregionale Absatzausrichtung gibt für alle bereits bestehende Qualitäten Absatzsicherheit.

Gibt es noch unbesetzte Nischen?

Gibt es noch unbesetzte Nischen? Es gibt eine Vielzahl an Programmen, die sich hinsichtlich Haltungsform, Futtermittel, Region oder Rasse unterscheiden. Aus meiner Sicht gibt es hier keinen zusätzlichen Handlungsbedarf.

Bräuchte es mehr Einheitlichkeit?

Nein, Vielfalt ist eine Bereicherung.

Sie sind autorisierte Abwicklungsstelle für das AMA-Gütesiegel QPlus Rind. Wie beurteilen Sie das Qualitätsverbesserungsprogramm?

Wir sehen dies als Dienstleistung an unseren landwirtschaftlichen Partner. Ob einzelne Landwirte von diesem Angebot Gebrauch machen, entscheiden diese autark. Die Resonanz ist gegeben, es findet Anklang, aber auch nicht überwältigend.

Sie sind auch stark im Export tätig. Ist dort österreichisches Qualitätsfleisch mit dem AMA-Gütesiegel überhaupt gefragt?

Unsere ausländischen Kunden orientieren sich an der Genussqualität des von uns gelieferten Fleisches. Österreich ist als Produktionsland grundsätzlich positiv besetzt, konkrete Listungen im Ausland, die das AMA-Gütesiegel beinhalten, sind mir nicht bekannt.

Könnte der europäische Rindfleischmarkt durch den Brexit aus dem Gleichgewicht geraten?

Es gibt intensive und historisch gewachsene Handelsbeziehungen zwischen Irland und England, wobei Irland den größten Teil der Versorgungslücke Englands abdeckt. Ich gehe davon aus, dass in den Brexit-Verhandlungen dieser Umstand berücksichtigt wird und es zu keinem nachhaltigen Bruch dieser Lieferkontakte kommen wird.

Die EU hat den Mercosur-Staaten ein Angebot für die Einfuhr weiterer 100.000 Tonnen südamerikanischen Rindfleischs gemacht. Welche Auswirkungen erwarten Sie?

Dem Vernehmen nach wird in den Verhandlungen von den Mercosur-Staaten angeregt, dass die EU die bereits seit Jahren ermäßigten Einfuhrzölle für eine noch näher zu verhandelnde Quote weiter reduzieren möge. Dabei soll es sich um eine Zollreduzierung in der Größenordnung von etwa zehn Prozent handeln. Tiefgreifende Auswirkungen auf unser Geschäft sowie auch auf die Ertragslage der heimischen Rinderbauern erwarten wir nicht.

News vom 01.02.2018

Kauf Landhof und Loidl – Übernahme vollzogen

Die Anfang Dezember vereinbarte Übernahme der Firmen Landhof und Loidl durch die Marcher Fleischwerke wurde am 31. Jänner 2018 rechtmäßig vollzogen. Gestern fand das Closing und damit die zivilrechtliche Übernahme von Landhof und Loidl durch die Marcher Fleischwerke statt, die Bundeswettbewerbsbehöre erteilte dazu bereits Mitte Jänner die Freigabe. Die Geschäftsführung von Landhof und Loidl wird von Norbert Marcher wahrgenommen.

Ähnlich wie beim Kauf von Aibler und Blasko 2015 handelt es sich auch bei den Wurst- & Schinkenproduzenten Landhof und Loidl um langjährige Kunden von Marcher. Geschäftsführer Norbert Marcher: „Wir schätzen uns glücklich, dass es in allen Fällen möglich war, gut organisierte Betriebe mit kompetenten und motivierten Mitarbeitern und ohne Investitionsstau zu erwerben. Die Möglichkeit einen wertschöpfungsübergreifenden Fokus einzunehmen, birgt Potenziale sowohl hinsichtlich der Qualität der Endprodukte als auch hinsichtlich deren effizienten Herstellung.“ Marcher bildet die gesamte Produktionskette von der Schlachtung über die Zerlegung bis zur Veredelung komplett ab. In diesem Sinne schließt Marcher wieder an einen alten Werbeslogan von Landhof an: vom Bauern gebracht, mit Liebe gemacht.

Sortiment & Markenstrategie
An der Sortimentsstruktur wird nichts verändert, alle Kunden werden wie bisher mit allen Produkten der Marken Landhof, Loidl sowie „die Ohne“ beliefert. Die Rolle als Markenartikler ist für Marcher eine neue, wird aber sehr zuversichtlich gesehen. Geschäftsführer Norbert Marcher: „Auch wenn im Lebensmittel-Einzelhandel der Anteil an Handelsmarken immer mehr an Bedeutung gewonnen hat, sind wir überzeugt, dass starke, authentische Hersteller-Marken immer einen Platz haben werden.“

Export
Durch die langjährigen Geschäftskontakte der Marcher Fleischwerke im Ausland sind hier zahlreiche Chancen und Möglichkeiten gegeben, die in den nächsten Monaten verfolgt werden.


News vom 5.12.2017

Marcher Fleischwerke kaufen Loidl und Landhof von Vivatis

In intensiven Verhandlungs- und Entscheidungsprozessen sind wir mit der Vivatis Holding zu einer Einigung über den Ankauf der Firmen Loidl und Landhof gekommen. Beide Firmen zählen seit vielen Jahren zu unseren Kunden und komplettieren unser Know-how und unsere Produktpalette. Landhof zählt zu einem der hochwertigsten Schinken- und Wursterzeuger in Österreich, Loidl steht mit seinen Salami und Rohwürsten für eine exklusive Produktpalette in diesem Segment.

Große Bereicherung und Wissen um Qualität 

Unser Ziel ist es zum einen, die nicht unwesentlichen Synergien im Rohstoffbereich zu nutzen und zum anderen, uns im Bereich der Produktentwicklung, dem Vertrieb und der Spezialisierung der Produktionsprozesse noch weiter zu entwickeln. Bereits jetzt decken wir alle Verarbeitungsstufen von der Schlachtung über die Zerlegung bis zur Veredelung ab. Mit unseren Firmen Aibler mit Standort in Oberwaltersdorf (NÖ) und Blasko Convenience mit Standort Bruck an der Mur (Stmk) sind wir in der Produktion von Schinken- und Wurstwaren sowie Fertiggerichten erfolgreich tätig. Durch diese Erweiterung vervollständigen wir unser Sortiment.

Standorte Linz und St. Stefan im Rosental

Alle LANDHOF- und LOIDL-Mitarbeiter sowie die Produktionsstandorte in Linz und St. Stefan im Rosental werden im Rahmen des Kaufs übernommen.

Stärkung der Marken

Strategisch gilt es die starken Marken Landhof und Loidl und die damit verbundene Qualität zu erhalten und weiter auszubauen. Wir bauen auf die Unterstützung und das Vertrauen des Handels und der Konsumenten und hoffen, dass sie den Marken weiter die Treue halten.


News vom 09.11.2017

Das Lebensmittel Schwein.

Das Team von Land schafft Leben war ein Jahr lang auf der Spur des Schweins in Österreich unterwegs und gibt Einblicke in die gesamte Produktionskette. Die Kamera ist dabei, wie Sauen besamt, Ferkel geboren und Mastschweine geschlachtet werden. Eingriffe, wie die Kastration und das Kürzen der Schwänze, werden genauso gezeigt wie österreichische Besonderheiten, etwa die aufwändige Züchtung im eigenen Land. 

In Interviews kommen Bauern, Züchter, Tierschützer, Schlachthof-Betreiber, Tierärzte, Umweltschützer sowie Experten und Wissenschaftler aus den Bereichen Tierhaltung, Tierwohl und Futtermittel zu Wort. Mehr dazu unter  https://www.landschafftleben.at/lebensmittel/schwein/

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News vom 24.05.2017

Marcher setzt auf die Kraft der Sonne.

Auf den Dächern der Marcher Fleischwerke wurde Villachs größte Photovoltaikanlage errichtet.

Marcher setzt seit wenigen Tagen auf die Kraft der Sonne. Auf den Dächern des Betriebes entstand binnen eineinhalb Monaten die größte Photovoltaikanlage der Stadt. Sie liefert knapp 1,1 Megawatt und kann ein Drittel des Strombedarfs des Großunternehmens abdecken. Oder anders ausgedrückt: Die Anlage könnte gut 300 Haushalte versorgen.

„Wir als Familienunternehmen investieren nachhaltig und dieses Projekt passt ganz genau zu uns. Es ist auch ein Projekt, das sich wirtschaftlich langfristig rechnet. Einen Teil des Strombedarfs selbst herzustellen, ist ein gutes Gefühl“, sagt Norbert Marcher.


Für die Anlage wurden auf 20.000 Quadratmetern Dachfläche 4000 Photovoltaikmodule verbaut und 30 Kilometer Kabel verlegt, 1,1 Millionen Euro wurden investiert. „Wir haben aber nur die für den Stromertrag optimalen Dachflächen verbaut“, sagt Ingram Eusch von der Photovoltaik Installations GmbH aus Klagenfurt, welche die Anlage geplant und errichtet hat. Wir haben dabei Photovoltaik-Module der Firma Kioto aus St. Veit, Wechselrichter aus Oberösterreich und regionale Firmen beim Bau eingesetzt“, betont Euch. Auch Villachs Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner (SPÖ) freut sich: „Als e5-Gemeinde sind wir natürlich stolz, dass ein Leitbetrieb der Stadt auf erneuerbare Energie setzt.“

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News vom 10.02.2017

Gelebte Transparenz: Marcher Fleischwerke zeigen Live-Screening der Schlachtung am Schlachthof Graz.

Jeweils täglich von 9:00 Uhr bis 10:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr können Interessierte ab sofort den Schlachtvorgang live mitverfolgen. Anmeldung beim Portier, Lagergasse 158, 8020 Graz. (Lichtbildausweis ist mitzubringen).

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News vom 08.02.2017

Marcher Fleischwerke verkaufen seltene Fleischstücke im Web!

Interview Norbert Marcher für den Kurier 

Redakteurin: Anita Kattinger 

Der Kärntner Schlachtbetrieb Marcher vertreibt seit kurzem kaum mehr nachgefragte Fleischstücke via Web-Shop. Im Interview mit dem KURIER spricht Geschäftsführer Norbert Marcher über die Beweggründe und warum er mehr Transparenz befürwortet. Lungenbraten, Beiried und Rostbraten – Edelstücke, die der Konsument in jedem Supermarkt um die Ecke bekommt. Schwieriger gestaltet sich die Suche nach einem mageren Meisel oder einer geschmacksintensiven Fledermaus. Norbert Marcher, Geschäftsführer der Marcher-Fleischwerke, startete im Jänner den Web-Shop www.fleischwerkstatt.at für Fleischteile, die Konsumenten heute überhaupt nicht mehr im Supermarkt finden. Sein u.a. in Graz, Klagenfurt und Villach vertretenes Unternehmen schlachtet im Jahr 130.000 Rinder bzw. schlachtet und zerlegt 1.000.000 Schweine – damit gehört der Betrieb zu den größten in ganz Österreich.

Im Interview mit dem KURIER kündigt der Kärntner an, dass Konsumenten den Fleischern in seinem Betrieb künftig via Web-Cam über die Schulter schauen können.

KURIER: In den vergangenen Jahren waren Schlachthöfe immer wieder in Kritik wegen schockierender Bilder aus TV-Dokumentationen. Können Sie den Wunsch nach mehr Transparenz nachvollziehen? 

Norbert Marcher: Ja, ich kann es verstehen. Ich möchte auf diesen Wunsch in unserem größten Betrieb in Graz eingehen: Wir haben bereits zum Zweck der internen Überwachung Online-Webcams an allen sensiblen Stellen installiert und werden Interessierten Zugang zu diesen Bildern vor Ort in Graz anbieten. Auf Youtube werden wir keine Videos stellen, weil der Schlachtprozess ein sehr sensibler Bereich ist. 

Durch lange Transportwege werden Tiere einem großen Stress ausgesetzt, wie sieht das bei Ihnen aus? 

Die Fleischproduktion ist sehr arbeitsteilig organisiert: Der arbeitsintensivste Teil erfolgt in Zerlegebetrieben. Unabhängig von diesen haben wir vier Schlachtbetriebe in Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark (Graz) und Kärnten (Klagenfurt), damit wir möglichst kurze Lebendtransportwege haben. So können auch wir Schlachttiere von kleinen Landwirten abholen. 

Auch Sie holen Tiere ab? 

Ja, gelegentlich, das betrifft oft Nebenerwerbslandwirte, die nur einzelne Tiere abgeben.

Machen viele Österreicher den Job? Wie leicht finden Sie Personal? 

In Österreich wird der Beruf des Fleischers seit einigen Jahren leider nicht als sehr attraktiv wahrgenommen. Der Job ist sehr anstrengend: Die Mitarbeiter stehen viel und arbeiten in stark klimatisierten Räumen. Besonders kraftintensiv ist der Beruf nicht mehr, hier gibt es genug fördertechnische Einrichtungen. Wir beschäftigen sehr viele ausgebildete Fleischer aus Ungarn, die wegen der besseren Lohnbedingungen und mangels Jobangebot in ihrem Heimatland lieber nach Österreich kommen. Wir stellen alle Mitarbeiter bei uns an, niemand ist an Subunternehmen ausgelagert, das wird sehr geschätzt. Insofern haben wir kein Problem, Personal zu finden. Der KV-Lohn unterscheidet sich geringfügig in den Bundesländern, das Mindestgehalt beträgt rund 2062 Euro für einen fertigen Fleischer. 

Wieso haben Sie sowohl Betriebe, die zerlegen, als auch Schlachthöfe? 

Die Zerlegung ist eine zentrale Tätigkeit innerhalb der Wertschöfpungskette. Es braucht eine bestimmte Grundmenge für Qualität und Verfügbarkeit, um Schwankungen auszugleichen. Wir verkaufen mehr als 50 Prozent im Ausland: Das Ziel muss sein, möglichst alle Fleischteile zu verwerten. Nach Ost-Asien verkaufen wir Schweinefüße und -nasen: Ein Tiefkühlcontainer fasst 24 Tonnen, diese Grundmenge wird benötigt, um Übersee-Geschäfte logistisch sinnvoll abzuwickeln. Kleine Schlachtstätten haben wegen dieser Grundmengen und wegen der hygienischen Anforderungen überhaupt keinen Zugang zu diesem Export. Derzeit liefern wir u.a. nach Hongkong, Japan, Südkorea oder nach Afrika.

Vergangenes Jahr hat die chinesische Regierung grünes Licht für Schweinefleisch aus Österreich gegeben. Eine chinesische Delegation besuchte einige Schlachtbetriebe in Österreich: War Ihr Betrieb auch darunter? 

Ja, nach jahrelangen Bemühungen von Minister Andrä Rupprechter verschaffte sich eine chinesische Delegation ein Bild von sechs österreichischen Schlachtbetrieben, darunter waren zwei unserer Schlachtbetriebe. Die chinesischen Experten waren kompetent und aufgeschlossen. Wir sind mit beiden Betrieben noch im Rennen, aber der Vergabeprozess ist offen und die Freigabe noch nicht erteilt worden. In China gibt es eine große Nachfrage für Schultern, Nacken, fettere Teile – und natürlich nach jenen Teilen wie Schweinsohren, für die es bei uns überhaupt keine Nachfrage gibt. 

Was erhoffen Sie sich? 

Bessere Preise durch eine starke Nachfrage, letztlich stützen wir die Bauern mit einem Export nach China und der neue Markt wirkt preisstabilisierend. 

Sie haben vor wenigen Wochen einen Web-Shop für Fleisch gestartet: Recht außergewöhnlich, wenn ein so großer Schlacht- und Zerlegungsbetrieb direkt an den Konsumenten selber verkauft? 

Ja, wir sehen das aber als unsere Kernaufgabe. Es gibt eine Vielzahl von Landwirten, die Fleisch in unterschiedlichen Qualitäten herstellen: Manche Kunden wünschen ein Jungrind, weil dieses zart ist. Andere Kunden schätzen ein älteres Tier wegen eines festeren Bisses. In die Supermärkte kommen sehr gute Qualitäten, von denen es eine regelmäßige Verfügbarkeit gibt. Wir wollen einen Nischenbereich abdecken, wo ein flächendeckendes Angebot in den Supermärkten nicht sinnvoll wäre: Schweinsbackerl, Fledermäuse, Steaks von besonders fettdurchzogenen, älteren Kühen, unserer sogenannten "Grand Moo". Zudem ist ein Web-Shop ein neuer Kommunikationsweg für uns: Erstmals bekommen wir direktes Feedback von Konsumenten. Wir hatten erwartet, dass sich Kunden vor allem für Steaks interessieren werden. Das Bestellverhalten war aber in der ersten Tagen bunt gemischt. 

Mitteleuropäische Diskonter bieten in Aktionswochen ein ganzes Hendl um ein paar Euro an… 

Ich bin kein Experte im Geflügelmarkt. Bei Rind und Schwein jedenfalls ist die Preisgestaltung weder zum Nachteil der Konsumenten noch zum Nachteil der Landwirte. Unsere Bauern erzielen bei uns um drei bis fünf Prozent höhere Preise als deutsche Preise. Es ist ein Irrglaube, dass Aktionswochen Druck auf den Erzeugerpreis machen. Relevante Faktoren für die Preisgestaltung sind Tierwohl, Bio oder Regionalität. Der Preis für Fleisch misst sich nur am europäischen Markt. 

Wie viel Fleisch essen Sie am Tag? 

Nicht täglich, aber ich bin sicher ein überdurchschnittlich starker Fleisch-Esser. Ich habe keine Angst um unseren Berufsstand. Fleisch ist ein Nahrungsmittel, auf das der menschliche Körper lange und besonders gut eingestellt ist. Der Fleischkonsum ist mit 80 Kilo pro Kopf bei jenen stabil, die sich Fleisch leisten können. Experten gehen davon aus, dass der Welt-Fleischverbrauch in den kommenden Jahren rund ein Prozent wachsen wird. Fleisch ist noch immer ein Wohlstandsindikator, wenn auch nicht bei uns.

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Bei der Übergabe der 300 Schweinefleisch-Pakete vor Ort vlnr. Otwald Preis (Marcher), Edith Weißnegger (Saugut), Liselotte Sutte (SozialMarkt), Martin Egger und Johannes Kulterer (beide Saugut)

News vom 20.12.2016


Kärntner Schweinebauern und Marcher Fleischwerke unterstützen Sozialmärkte

Die Schweinebauern der Initiative „SAUGUT“ und die Marcher Fleischwerke stellen 300 Fleischpakete für die Sozialmärkte in Kärnten zur Verfügung. Es sollen möglichst alle sechs Sozialmärkte in Kärnten mit regionalem Schweinefleisch versorgt werden.


Liselotte Suette, Geschäftsführerin des SozialMarkt Kärnten, macht deutlich, wie geholfen werden kann: „Schweinefleisch gibt es in unseren Sozialmärkten so gut wie nie. Die finanziellen Möglichkeiten, ein Festessen auf den Tisch zu bringen, ist bei vielen Kärntnern nicht gegeben. Ich bin sehr dankbar für gespendetes Schweinefleisch aus heimischer Produktion. So können wir vielen Leuten vor unserer Haustüre ein richtiges Festmahl bieten!“


Die Initiative „SAUGUT“ hat es sich zur Aufgabe gemacht Bewusstsein zur Schweinehaltung zu schaffen und Schweinefleisch als genussvolles Lebensmittel zu präsentieren. Die Landwirte suchen den direkten Kontakt und der Austausch zum Konsumenten. Dafür haben sie die die Plattform „Frag doch mal uns Bauern“ auf www.saugut.at eingerichtet.

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News vom 15.12.2016


Handverlesene Fleischqualität per Mausklick:

Marcher Fleischwerke gehen mit fleischwerkstatt.at online

Nur das Beste online bestellen.

Handverlesene Meisterstücke, am Punkt gereift, mit dem perfekten Aroma: Das Beste vom Besten ist es, das die Marcher Fleischwerke ab sofort für ihren Online-Shop, der “Fleischwerkstatt”, versprechen. Denn im Unterschied zu reinen Online-Händlern sind die Marcher Fleischwerke ein Fleisch-Produktionsbetrieb mit jahrzehntelanger Erfahrung: Von der Auswahl der zuliefernden Bauern, über den Einkauf der Tiere, die Schlachtung, die Zerlegung bis hin zur perfekten Reifung – die gesamte Fleisch-Produktionskette selbst wird aus einer Hand abgedeckt.

Norbert Marcher, CEO Marcher Fleischwerke: „Für unseren Shop, die “Fleischwerkstatt”, können wir aus der großen Vielzahl der von uns produzierten Teilstücke stets die ganz besonderen auswählen: Handverlesene Meisterstücke in absoluter Premium-Qualität.“


Das Rind: Große Auswahl und stets am Punkt gereift

Im Shop angeboten werden unterschiedliche Rindfleisch-Sorten: Vom saftigen „Simmentaler Rind“, über das „Bio Styria Beef“, das Premium Jung-Rind der steirischen Bio-Bauern, dem sehr intensiven und aromatischen Fleisch „Grand Moo“ bis zur „Selection“, das Fleisch von Kalbinnen und Ochsen, das nur den allerhöchsten Qualitätsansprüchen entspricht, ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Zur Auswahl steht eine Palette an Steaks, Bratenstücken im Ganzen, Gustostückerln sowie Rippen. Vor allem Steaks – mit und ohne Knochen – sind das Kernstück des Rinder-Sortiments.

Die Fleischwerkstatt-Rind-Meisterstücke sind exakt auf den Punkt gereift. Durch ein kontrolliertes Reifeverfahren aus jahrzehntelanger Handwerkskunst, das von Marcher weiterentwickelt und perfektioniert wurde, reift das Fleisch bei optimalen klimatischen Bedingungen mindestens 22 Tage lang am Knochen. Dabei kommt es zu keinem Gewichtsverlust, das Fleisch bleibt saftig und erhält einen unvergleichlichen, aromatischen und kräftigen Geschmack.

Das Schwein: Steirische Qualität

Das Schweinefleisch der Fleischwerkstatt stammt zur Gänze aus dem Qualitäts-Fleischprogramm „absolut steirisch“, das ganz auf die regionale Kraft der steirischen Landwirtschaft setzt. Es erfüllt nicht nur alle Kriterien des AMA-Gütesiegels, sondern die Schweine werden zu 100% in der Steiermark geboren und aufgezogen und im Marcher Schlachthof Graz geschlachtet. Dieser kurze Transport ist tier- und umweltschonend und trägt so unter anderem zur hohen Fleischqualität bei. Die teilnehmenden Partnerbetriebe haben einen aufrechten Vertrag mit dem

AMA- Gütesiegel sowie mit dem Tiergesundheitsdienst und unterziehen sich darüber hinaus freiwillig strenger Qualitäts- und Hygienekontrollen sowie einer speziellen Hofberatung.

Rezepte, Tipps & Tricks, Wissenswertes

Neben der Produktpalette bietet die „Fleischwerkstatt“ im Bereich „Blog“ zahlreiche saisonale Rezepte, Tipps & Tricks zum Grillen, Kochen und Braten sowie allgemein Wissenswertes zum Thema „Fleisch“.

Verpackung und Versand

Das hochwertige Fleisch wird entweder gekühlt mittels Cool Packs oder Quick Frozen in Styroporkartons verpackt und mit „Next day delivery service“ der Österreichischen Post AG zugestellt. Die Zustellung am nächsten Tag wird bei Bestellungen bis 12.00 Uhr garantiert. (Montag-Donnerstag) und kostet 9,90€. Bei Bestellungen ab 99€ entfällt die Zustellgebühr.

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  • Norbert Marcher, Heinz Ellersdorfer und Benedikt Ney auf der Burger King Convention in Orlando, Florida.
  • Norbert Marcher, Heinz Ellersdorfer und Benedikt Ney auf der Burger King Convention in Orlando, Florida.

News vom 3.11.2016

Marcher Fleischwerke auf der Burger King Convention in Orlando.

Unter dem Motto "just getting started" lädt Burger King die weltweiten Franchise-Nehmer und wichtigsten Partner vom 31.10 bis 4.11 ins Gaylord Palms Resort nach Florida. Bei dieser alle drei Jahre stattfindenden Veranstaltung werden die Zukunftsstrategien des Konzerns und der gemeinsame Weg von Jose Cil (President of Burger King Brand) und Daniel Schwartz (CEO Burger King) sowie der Führungsmannschaft vorgestellt.

Auf der begleitenden Messe präsentieren sich die Marcher Fleischwerke als verlässlicher und innovativer Partner von Burger King. Bestehende Kontakte werden gepflegt und neue geknüpft.Die Gesprächspartner zeigen sich beeindruckt von der Leistungsstärke und der Innovationskraft.
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"Die österreichische Vieh- und Fleischwirtschaft erbringt großartige Leistungen. Land schafft Leben scheint die richtige Initiative zu sein, dies einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln." - Norbert Marcher, Geschäftsführer

News vom 21.10.2016

Marcher Fleischwerke fördert die Initiative Land schafft Leben.

Der 2014 von Hannes Royer in Schladming gegründete Verein Land schafft Leben stellt den Wert und die Produktionsbedingungen österreichischer Lebensmittel entlang der gesamten Wertschöpfungskette transparent und authentisch dar. Diese Sichtweise hat Geschäftsführer Norbert Marcher überzeugt: "Die österreichische Vieh- und Fleischwirtschaft erbringt großartige Leistungen. Land schafft Leben scheint die richtige Initiative zu sein, dies einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln."

Jedes einzelne in Österreich hergestellte Lebensmittel, von Apfel über Huhn, Milch, Schwein bis hin zur Zwiebel, wird in einer mehrmonatigen Analyse und Recherche detailliert beleuchtet und steht somit im Mittelpunkt der unabhängigen und unpolitischen Informationsplattform www.landschafftleben.at. Für die Konsumenten ergibt sich durch die aufbereiteten Informationen, die zusammen mit eingebundenen Experten und Repräsentanten der verschiedenen Produktionsschritte entstehen, ein neues Verständnis für die Zusammenhänge innerhalb der Lebensmittelproduktion und damit ein höheres Wert-Bewusstsein für österreichische Lebensmittel.

Alle Aspekte rund um die Lebensmittelherstellung werden realitätsgetreu und neutral veranschaulicht. Das Land schafft Leben-Team macht sich ein Bild vor Ort, besucht Bauern, Verarbeiter, Händler sowie Konsumenten, führt Interviews und dokumentiert Emotionen, Prozesse und Gespräche. Resultat ist die Land schafft Leben-Webseite, die das generierte Wissen dem Konsument verständlich und attraktiv aufbereitet nahe bringt.

Der Nutzen für den Konsument besteht darin, dass er anschauliche Informationen sowohl in Text- und Bildform als auch in Videos bekommt. Ohne zu werten wird Transparenz geschaffen und dem Konsument eine Orientierungshilfe für bewusste Kaufentscheidungen geboten. „Der Konsument soll wissen, dass er mit der Entscheidung für ein Produkt die Qualität und die gesamte Wertschöpfungskette mitbestimmt. Das wirkt sich u.a. auf Anbau- und Arbeitsbedingungen, Transportwege und Tierwohl aus. Der Konsument hat es in der Hand!“, erklärt Royer.

Die Marcher Fleischwerke sind eines von 32 Unternehmen aus dem Lebensmittelhandel und Verarbeiter, die Land schafft Leben finanziell als Förderer unterstützen.
Andrä Rupprechter, Magdalena Rauscher, Robert Pichler, Christian Benger, Johann Mößler, Gerhard Hoffer, Hans-Jürgen Mader, Peter Weidinger, Holger Remer, Hannes Kulterer, Martin Suette, Norbert Marcher, Herfried Marcher, Norbert Marcher sen., Melitta Marcher, Heinz Ellersdorfer

News vom 22.09.2016

Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter besucht die Marcher Fleischwerke in Villach

Am 22. September besuchte Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter die Marcher Fleischwerke, um sich einen Überblick über die Leistungen des Unternehmens im In- und Ausland zu machen und um über notwendige Schritte für die Zukunft zu diskutieren.

Begleitet wurde Bundesminister Rupprechter u.a. von Landesrat Benger, Landwirtschaftskammerpräsident Mößler, Stadtrat Weidinger und Landesveterinärdirektor Remer.

Der Minister zeigte sich beeindruckt von der Erfolgsgeschichte des Unternehmens, dem Umgang mit dem Lebensmittel Fleisch und den Aktivitäten am Weltmarkt, die Geschäftsführer Norbert Marcher präsentierte. Norbert Marcher unterstrich die positive Wirkung der zahlreichen Initiativen des Ministers zur Öffnung neuer Märkte, insbesondere seine Reisen nach Süd-Ostasien und die persönlichen Empfänge von ausländischen Veterinär-Delegationen anlässlich deren Zulassungsaudit-Reisen in Österreich.

In der anschließenden Fachdiskussion konnten die Standpunkte einer aktiven Exportstrategie, klaren und nachvollziehbaren Herkunftskennzeichnungen, der Umgang mit Tierkrankheiten, Tierschutzaspekte und die Bedeutung der österreichischen Fleischwirtschaft für die Land- und Volkswirtschaft im Allgemeinen besprochen und in einem Aufgabenkatalog definiert werden.

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