Lebensmittel-Sicherheit

RIND

1) Lückenlose Kennzeichnung

Unsere lückenlosen Kennzeichnungs- und Registrierungssysteme ermöglichen uns die Rückverfolgbarkeit der Lebensmittel durch alle Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen. Jedes Tier erhält unmittelbar nach der erfolgten Schlachtung einen eindeutigen EAN-Code, der auf einem speziellen Etikett ausgewiesen wird und die qualifizierte Rückverfolgung des Schlachttierkörpers bzw. jedes Teilstückes zulässt.

2) Etikettierung

Die Etikettierung begleitet jedes Teilstück des Tieres von der ersten Produktionsstufe an. Von der Schlachtung über Grob- und Feinzerlegung bis zum Endverbraucher wird somit eine lückenlose Herkunftsangabe gewährleistet.

3) Zerlegung

Wir können durch die Anwendung der Systeme sicherstellen, dass die Verbindung zwischen dem etikettierten Fleisch und dem Tier oder der Gruppe von Tieren, von denen das Fleisch stammt, bis zum Endverbraucher erhalten bleibt.

4) Edelteile

Bei Rindfleisch-Edelteilen können wir die Rückverfolgbarkeit bis auf das Einzeltier bzw. den Landwirt sicherstellen und übererfüllen somit die gesetzlichen Vorgaben.

5) Zerlegekapazität

Unsere Anlagen auf höchstem technischem Niveau ermöglichen eine Zerlegekapazität von 20 Tonnen pro Stunde. Die Marcher Fleischwerke sind der größte Rindfleischproduzent Österreichs.

SCHWEIN

1) OHRMARKE

Beim Landwirt oder am Mastbetrieb erhält jedes Ferkel eine Ohrmarke, die den Geburtsbetrieb kennzeichnet. Anders als beim Rind, wird diese Ohrmarke nicht für die Rückverfolgung herangezogen. Spätestens 1 Monat vor der Schlachtung erhält es eine Tätowierung mit der Mastbetriebsnummer - den sogenannten Tätowierstempel.

2) WARTESTALL

Im Wartestall am Schlachtbetrieb bleibt die Tiergruppe des jeweiligen Mastbetriebes beisammen. Nach der Schlachtung wird die Ohrmarke im Zuge der weiteren Verarbeitung entfernt.

3) ZERLEGUNG

Bei der weiteren Zerlegung bekommt das Schwein eine laufende Schlachtnummer, die auf den Mastbetrieb referenziert. Diese wird auf beiden Schlachthälften angebracht. Dann wird das Schwein klassifiziert (z.B. Bio, AMA, absolut steirisch etc.) und die entsprechenden Stempel kommen auf die Schlachtkörperhälften

4) CHARGEN

Alle Schweine, die an einem Tag zerlegt werden, werden einzelnen Chargen zugeordnet. Somit ist eine Rückverfolgung auf die Gruppe an Mastbetrieben möglich, von denen das Tier gestammt hat.

5) MINDESTHALTBARKEIT

Das Produkt, das z.B. im Lebensmitteleinzelhandel gekauft wird, kann über das Mindesthaltbarkeitsdatum eindeutig einer Produktionscharge zugeordnet werden. Dies funktioniert bei uns auch über die Verarbeitungsstufen hinweg z.B. für Convenience-Produkte wie z.B. unser „Wiener Schnitzel vom Schweinekarree“, das auch eindeutig einer Produktionscharge bei der Schlachtung zugeordnet werden kann.