Schlachtprozess

Wir wissen um unsere Verantwortung beim Schlachtprozess und sind ständig bemüht, hier größtmögliche Sorgfalt walten zu lassen. Beim Abladen, in den Warteställen und in den Bereichen der Betäubung und Schlachtung wird der Fokus auf das Wohlergehen des Tieres gelegt. Die Schweineschlachtung kann entweder über CO2- oder Elektrobetäubung erfolgen. Wir haben uns in unseren Betrieben für die Elektrobetäubung entschieden, weil der Erstickungsprozess, der bei einer CO2-Betäubung zum Bewusstseinsverlust des Schweines führt, für uns nicht in Frage kommt. Bei der Elektrobetäubung verliert das Schwein im Augenblick des Kontakts mit der Zange das Bewusstsein. Da wir für Transparenz bei unserem Handeln stehen, ist es möglich den Schlachtungsprozess in Graz über live-Videos zu verfolgen.

Hier können Sie sich per E-Mail anmelden.

Maßnahmen Tierschutz

  • Seit Anfang des Jahres 2017 eigene Stabstelle Qualitätssicherung, die für Tierschutz- und Hygieneaufgaben zuständig ist
  • Schlachtbetriebe werden regelmäßig besucht und auditiert mit besonderem Augenmerk auf den Bereich Tierschutz
  • 2018 Durchführung einer Expertise der eigenen Fachkräfte im Bereich Tierschutz durch das BSI-Schwarzenbek im Rahmen eines Self-Assessment-Centers (mehrtägiges Audit)

Schulung und Auswahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Beim Umgang mit lebenden Tieren sind die Persönlichkeit und Haltung des Menschen, der damit zu tun hat, von wesentlicher Bedeutung.

  • bewusste Auswahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in diesem Bereich
  • einführende und begleitende Schulungen
  • langjährige Dienstverhältnisse

Schlachtprozess Schwein

Abladung / Stall

  • Kontrolle der Lebendtier-Transporte durch Untersuchungstierärztin oder -tierarzt und von der oder dem Tierschutzbeauftragten des jeweiligen Schlachthofes
  • Überkontrolle durch die Stabstelle Tierschutz / Qualitätssicherung
  • Abladen erfolgt immer nur in Anwesenheit einer zuständigen Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters des jeweiligen Schlachtbetriebes
  • Separate Buchten für auffällige Tiere
  • Leichte und hindernisfreie Abladung der Schweine erfolgt über eine ebene Rampe
  • Einsatz von Treibmittel: Elektrotreiber werden sowohl beim Abladen als auch generell im Stallbereich (Triebgänge zu den Ruhebuchten, Triebgänge zu und von den Ruhebuchten bis hin zum letzten Triebgang) nicht eingesetzt
  • Im Stall ist die maximale Belegdichte je Wartebucht festgelegt und gut sichtbar dokumentiert
  • Ausstattung der Buchten mit Spielbällen u.ä. als Beschäftigungsmaterial
  • Versorgung sowie Berieselung mit Wasser
  • grüne Lichtstimmung
  • beruhigende Hintergrundmusik

Betäubung

  • Zutrieb zur Betäubebox erfolgt durch Hell-Dunkel Lichtregime
  • Im letzten Abschnitt erfolgt der Zutrieb durch eine pneumatische betriebene Schubhilfe, die das Tier in die Betäubebox transportiert
  • Die Betäubebox ist als Halbautomat konzipiert
  • Die Effektivität des Stromdurchflusses wird von einer dafür zugelassenen Computer-Steuerung gemessen und löst die Elektrode erst nach ausreichendem Stromdurchfluss
  • Jeder einzelne Betäubungsverlauf wird automatisch protokolliert und somit aufgezeichnet
  • Unmittelbar nach der Wahrnehmungsunfähigkeit wird Entblutestich so gesetzt, dass ein optimales Ausbluten der Tiere gewährleistet ist
  • Auf dem Ausblutungs-Förderband wird die Wahrnehmungsunfähigkeit durch Kontrolle einer geschulten Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters überwacht
  • Überwachung und Protokollierung durch die amtlichen Tierärzinnen oder Tierärzte sowie durch firmeneigene Qualitätsmanagerinnen oder Qualitätsmanager