Neuigkeiten vom 24.11.2020

HÖHERES ABSATZ-NIVEAU BEI WURSTWAREN

  • Umsatz stieg 2019/2020 auf 560 Millionen Euro
  • Exportanteil pendelt sich bei 50 Prozent ein
  • Listungs-Erfolge bei Landhof und Loidl

Das Corona-Jahr 2020 hinterlässt auch beim größten österreichischen Fleischverarbeiter Marcher seine Spuren. In der abgelaufenen Geschäftsperiode 2019/2020 erwirtschaftete die Gruppe noch 560 Millionen Euro. Und das bei einer Verarbeitungsmenge von einer Million Schweine und 160.000 Rinder pro Jahr.

LEH versus Gastro.

Im aktuellen Jahr durchwirbelte die Corona-Krise sämtliche Geschäftsverläufe. Nachfrage- Peak im LEH, Gastro-Shutdown und der Wegfall entsprechender Umsätze: "Die Verlagerung des Außer- Haus- zu Gunsten des Zuhause-Verzehrs konnte das Absatzminus durch den Wegfall der Gastronomie nicht kompensieren", analysiert Geschäftsführer Norbert Marcher gegenüber REGAL.

Export.

Auch im Export-Geschäft hatte Marcher mit Gegenwind zu kämpfen. "Als stark exportorientiertes Unternehmen mussten wir den Verlust des Außer- Haus-Verzehrs in Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien und Asien hinnehmen", so Marcher weiter. Dagegen sprang der ostasiatische Markt für den Schweine-Bereich schnell wieder an. "Das leistete einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung der Landwirte-Preise in Österreich."

Rind.

Schwierigkeiten gab es im Rinder-Absatz. "Hier hat sich ein Angebotsüberhang aufgebaut. Der traditionell wichtige Auslandsmarkt bei Rind -wir haben eine Selbstversorgungsrate von über 140 Prozent - ist nahezu gänzlich zum Stillstand gekommen." Dieser Exportstau hat sich bis hin zu den Landwirte- Preisen ausgewirkt. Ein weiteres Problem klaffte mit beeinträchtigten Haut-Absätzen auf. "Die internationalen Zusammenhänge werden immer wichtiger. In den letzten beiden Jahren, seit dem Ausbruch der afrikanischen Schweine-Pest, hat die Nachfrage aus China auch in Europa die Preise in die Höhe getrieben. Nach dem ersten ASP-Fall in Deutschland, war der europäische Marktführer für Schweinefleisch vom Zugang zum asiatischen Markt ausgeschlossen mit entsprechenden weiteren Auswirkungen auf die Preise." Für Österreich bleiben die asiatischen Märkte offen. Die Prognose für die letzten Monate fällt dennoch schwer: "Aus heutiger Sicht erwarten wir am ehesten relativ stabile Rohstoffpreise bis Jahresende."

Starker Wurst-Absatz.

Auf höherem Niveau hat sich bislang der Absatz von Wurst, vor allem Dauerwurst- Artikeln, gefestigt. "Sowohl Landhof als auch Loidl performten sehr gut. Während der Corona-Krise schnellte die Nachfrage nach Dauerwürsten wie Salami sehr stark hinauf und Grillen im Freien war das Familien- und Freunde-Happening während und nach des Lockdowns." So fuhr Marcher für beide LEH-Marken Zusatzlistungen ein. "Wir haben mit Loidl Kantwurst und Landhof Extrawurst zwei sehr starke Artikel untergebracht."

Fleischersatz.

Die Nachfrage nach Fleischersatzprodukten wächst stetig. Der Zug in Deutschland hält an: "Wir konnten hier sehr interessante Listungen auch in Deutschland erreichen. Wir haben in diesem Sortiment einen Kompetenzvorsprung und beabsichtigen diesen auch weiter zu nutzen." Dabei zeige der LEH besonders an den Segmenten Convenience und Fleischersatzprodukten großes Interesse.

Quelle: Regal
herbert.schneeweiss@regal.at


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