© KK/Marcher

Neuigkeiten vom 07.10.2022

Fleischwerk Marcher investiert Millionen in Ausbau der Firmenzentrale

Das Fleischwerk Marcher in Villach platzt aus allen Nähten. Bis 2023 werden Verpackung und Zerlegung erweitert. Neues Bürogebäude entsteht.

Kärnten ist so wie ganz Österreich unbestritten ein Land der Fleischtiger. Der jährliche pro Kopf-Verbrauch liegt bei durchschnittlich 60,5 Kilogramm. Die Teuerung bremst den Fleischkonsum allerdings ein, laut dem Gourmetmagazin Falstaff europaweit um zehn bis 15 Prozent. Bei Marcher in Villach, wo Österreichs größte Schweinezerlegung und Burger-Patties-Produktion untergebracht sind, spürt man eine allmähliche Verlagerung von hochpreisigen Artikeln hin zu günstigeren Fleischprodukten. Das Villacher Werk platzt aber dennoch aus allen Nähten und wird derzeit um einen zweistelligen Millionenbetrag ausgebaut.

Bis 2023 sollen der Verpackungs- und der Zerlegungsbereich erweitert werden. Zusätzlich erfolgt eine Modernisierung des Sozialbereichs samt Umkleiden und Kantine. „Villach ist die Zentrale unserer Unternehmensgruppe und aufgrund seiner zentralen Lage wichtiger Standort unserer Exportaktivitäten nach Italien, Slowenien, aber auch nach Übersee über den Hafen Koper“, begründet Geschäftsführer Norbert Marcher die Millioneninvestition. Rund 100.000 Tonnen heimisches Fleisch werden in Villach pro Jahr verarbeitet, 200 Millionen Burger-Patties produziert.

650 Mitarbeiter

Komplett neu gebaut wird auch ein Bürogebäude, in dem künftig verstärkt klassische Verwaltungsaufgaben von einem der größten Nahrungsmittelhersteller Österreichs gebündelt werden sollen. Mehr als 650 Mitarbeiter sind aktuell in Villach beschäftigt. Der Standort soll durch das Neubauprojekt für neue Mitarbeiter attraktiver werden. „Wir haben einige offene Stellen. Im Produktionsbereich freuen wir uns über jeden Neuzugang, doch diese Stellen sind erfahrungsgemäß schwer zu besetzen“, heißt es aus dem Unternehmen, das im Vorjahr einen Gruppen-Umsatz von 561 Millionen Euro vorzuweisen hatte.

Zuletzt investiert wurde aber nicht nur in Kärnten. So erhielt der Standort in St. Stefan im Rosental in der südöstlichen Steiermark neue Reife- und Verpackungsräume. Dort werden Salami und Rohwurst der Marke Loidl erzeugt. Im niederösterreichischen Oberwaltersdorf wurde eine neue Linie für Convenienceartikel wie Fleischlaibchen, Nuggets und Schnitzel gebaut, der Standort Graz erhielt ein neues Tiefkühllager.

Quelle: Kleine Zeitung Kärnten

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